Ratgeber

Wie funktionieren Marktplatzprovisionen?

Essens-Marktplätze nehmen einen Prozentsatz jeder Bestellung. Dieser Ratgeber erklärt, wie die Provision berechnet wird und wie sie sich von Ihrem eigenen Kanal unterscheidet.

Wie funktionieren Marktplatzprovisionen?

Kurze Antwort

Eine Provision von Essens-Marktplätzen wird meist als Prozentsatz des Bestellwerts erhoben und variiert je nach Plattform, Servicepaket, Lieferart und Kampagnen. Da sich Sätze häufig ändern, nennt dieser Ratgeber keine feste Zahl; er erklärt stattdessen, wie Provision funktioniert und wie sie sich von Ihrem eigenen provisionsfreien Kanal unterscheidet.

Definition

Eine Marktplatzprovision ist die Servicegebühr, die Plattformen wie Yemeksepeti, Trendyol Yemek, Getir und Migros Yemek dem Restaurant berechnen. Sie wird meist als Umsatzprozentsatz angewandt; einige Modelle ergänzen eine Liefergebühr, ein Servicepaket und Werbe-/Platzierungskosten.

Im Gegenzug für die Provision liefert die Plattform Traffic, Logistik und Markenbekanntheit. Wenn Sie über Ihren eigenen Kanal (Website, QR, App) Bestellungen annehmen, zahlen Sie keine Umsatzprovision; es entstehen nur Infrastruktur- und Zahlungsanbieterkosten.

Faktoren, die die Provision beeinflussen

Provisionssatz und Gesamtkosten variieren je nach diesen Faktoren:

  • Servicepaket: ob die Lieferung von der Plattform oder vom Restaurant übernommen wird.
  • Liefermodell: Plattform-Kurier gegenüber Restaurant-Kurier.
  • Kampagnen und Werbung: Kosten für Platzierung und Rabatte.
  • Vertrag und Region: Satzunterschiede je nach Vereinbarung und Markt.

Vergleich mit Ihrem eigenen Kanal

Ein Marktplatz und Ihr eigener Kanal bedienen denselben Kunden, aber die Kostenstruktur unterscheidet sich.

Kostenstruktur

Ein Umsatzprozentsatz auf dem Marktplatz; feste/paketbasierte Infrastrukturkosten auf Ihrem eigenen Kanal.

Kundendaten

Auf einem Marktplatz bleiben die Daten bei der Plattform; auf Ihrem eigenen Kanal bleibt der Kunde bei Ihnen.

Sichtbarkeit

Ein Marktplatz bietet fertigen Traffic; auf Ihrem eigenen Kanal steuern Sie den Traffic selbst.

Kontrolle

Auf Ihrem eigenen Kanal stehen Menü, Preise und Kampagnen vollständig unter Ihrer Kontrolle.

Provisionskosten bewerten

Stellen Sie bei der Entscheidung diese Fragen:

  • Wie hoch sind die Gesamtkosten: Provision + Lieferung + Werbung?
  • Wie hoch wären die Kosten, wenn diese Bestellung über meinen eigenen Kanal käme?
  • Von welchem Kanal bestellen Kunden erneut?
  • Kann ich meinen eigenen Kanal ausbauen, ohne den Marktplatz zu verlassen?
  • Lassen sich mein eigener Kanal und der Marktplatz in einem Panel verwalten?

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist der Provisionssatz von Yemeksepeti oder Trendyol?

Die Sätze variieren je nach Plattform, Servicepaket, Lieferart und Vertrag und werden häufig aktualisiert; für genaue Sätze prüfen Sie die aktuelle Restaurant-Vereinbarung der jeweiligen Plattform.

Ist die Provision nur ein Umsatzprozentsatz?

Die Kernkomponente ist meist ein Umsatzprozentsatz; Liefergebühren, Servicepakete und Werbe-/Platzierungskosten können die Gesamtkosten jedoch erhöhen.

Kann man Bestellungen ohne Provision annehmen?

Ja. Auf Bestellungen über Ihre eigene Website, Ihr QR-Menü oder Ihre App zahlen Sie keine Umsatzprovision; es entstehen nur Infrastruktur- und Zahlungskosten.

Sollte ich den Marktplatz ganz verlassen?

Nicht unbedingt. Die meisten Betriebe bleiben auf ausgewählten Marktplätzen, während sie ihren eigenen provisionsfreien Kanal ausbauen, und verwalten beides in einem Panel.

Zusammenfassung

Eine Marktplatzprovision wird als Prozentsatz des Bestellwerts erhoben und variiert je nach Plattform, Lieferart, Kampagnen und Vertrag. Da sich Sätze oft ändern, zählt der Rahmen mehr als eine feste Zahl: Berechnen Sie die Gesamtkosten und verringern Sie die Marktplatzabhängigkeit, indem Sie Ihren eigenen provisionsfreien Kanal ausbauen.

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